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Pilze sammeln
für Anfänger: 3 Tipps zum Pilze sammeln
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pictokon-Pilzbuch
Übersicht über Baumpilze und Stockschwämme, Hallimasch usw ...

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Korb,
Messer und Pilzbuch |
Zum Pilze sammeln
brauchst du: ein Messer und ein
Korb. Ob man einen
Einkaufskorb oder einen Spankorb nimmt, ist vollkommen
egal. Beutel sind nicht so optimal, aber in der Not
nimmt man auch sie auch.
Als Messer kannst du ein ganz normales kleines
Küchenmesser, ein Taschenmesser oder direkt ein
Pilzmesser benutzen. Aus Sicherheitsgründen bevorzuge
ich ein Klappmesser. |
Natürlich sind die speziellen Pilzmesser super. ich habe
auch eines [wie oben im Bild] ... naja ... meistens vergesse ich es mit in den
Wald zu nehmen. 1. Tipp:
wenn du die Pilze im Wald gut sauber machst, dann sparst du dir zu hause ein
menge Arbeit.
2. Tipp:
Früh aufstehen! Wichtig ist auch, dass man zum Pilze sammeln früh aufsteht, am besten vor Sonnenaufgang.
Wer als Erster im
Wald ist, hat die besten Chancen Pilze zu finden.
Was für Pilze kann ich ohne große Bedenken sammeln? Es
sind fast alle Röhrenpilze.
Es gibt zwei Röhrenpilze [mir bekannt] die nicht
essbar
sind. Das ist der Satanspilz
und einmal der Bitterpilz. Den
Satanspilz erkennst du daran, dass er sich beim Durchschneiden
des weißen Fleisches bläulich verfärbt. Hutfutter und Stiel sind eigentümlich
rötlich. Den Bitterpilz
[auch Gallenröhrling], wie man ihn auch
nennt, erkennt man ganz gut an
seinem Futter, es ist jung weiß, weißgrau, dann
rosa, und er schmeckt gallebitter. Du kannst ohne Probleme ein Stück kosten
und ausspucken. Ein genauere Beschreibung dieser beiden
Pilze findest du hier:
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Satanspilz!!! |
Bitterpilz!!! |
Also - die anderen Röhrenpilze sind die, welche du zu
wunderschönen in der Pfannen mit Butterschmalz, Zwiebel, Salz und Pfeffer
zubereiten kannst. Am bekanntesten sind: Steinpilz, Maronenpilz oder der
Butterpilz. Hier sind einige Röhrenpilze die man getrost in die Pfanne hauen
kann.
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Steinpilz
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Birkenpilz |
Rothäupchen |
Butterpilz |
Maronenpilz |
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Schmerling |
Ziegenlippe |
Kuhpilz |
Sandpilz
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Goldröhrling |
Die meisten Pilze findet man von Mitte Sommer bis in den Herbst hinein. Beim heutigen Klimawandel kann
das sich auch verschieben. Letztes Jahr
sammelte
ich Pilze bis in den Dezember hinein, und das nicht wenig. Übrigens: Pilze
sollten aus dem Waldboden herausgedreht werden und nicht einfach ausgerissen
werden.
3.
Tipp: Für Anfänger ist es sicher sinnvoll ein Pilzbuch mit in den Wald
zu nehmen. Auch wenn du Pilze stehen lässt, kannst du sie vor Ort bestimmen,
einfach um dein Pilzwissen zu verbessern.
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Daheim in
Ruhe Pilze bestimmen |
Auch ist es besser,
daheim mehrere Pilzbücher zu verwenden. Da hast oft
variierende Abbildungen, so wie die Pilze auch im Wald
immer etwas variieren.
So wirst du sicherer in der Bestimmung.
Im Bild sind unten Rauchblättrige Schwefelköpfe zu
sehen. Da habe ich auch noch mal extra nachgeschaut und
dann separat gekostet ... ein schmackhafter Baumpilz,
der im Spätherbst häufig ist :-) |
Bist du dir nicht 100% sicher, ob ein Pilz essbar oder giftig ist, so lasse ihn
im Wald stehen. Mitunter nehme ich mir in einem separaten Korb auch mal ein paar
Pilze mit nach hause, wo ich mir nicht Sicher mit der Bestimmung bin. habe ich
sie wirklich als essbar eingestuft, dann brutzel ich sie mir erst mal allein um
den Geschmack genau zu erforschen, denn viele Pilze sind zwar essbar, doch sie
schmecken einfach nicht. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Gruppe der
Täublinge.
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noch ein
online-Buchprojekt |
Hier noch ein Link zu
einem weiteren Online-Pilzbuch [ein neues Projekt im
Aufbau]. Dort habe ich die gängigsten Waldpilze
zusammengestellt:
leicht zu bestimmende Pilze |
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Pilze sammeln, Pilze bestimmen, Anfänger, Pilzbuch, Speisepilze,
Waldpilze Impressum
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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