HOME -->
Garten-Lexika -->
Pilze Seite 1
Pilze Seite 2
Pilze Seite
3
|
bot.
[A bis L]
[M bis X]
Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Schwefelgelber Ritterpilz,
Schwefelritterling
Schwefelgelber Ritterpilz (giftig, widerlicher Geschmack) Tricholoma sulfureum
Alle Teile dieses übel riechenden Pilzes sind schwefelgelb.
Der Hut wird im Alter schmutzig gelbbraun oder etwas rotbräunlich; die Mitte
ist oft dunkler gefärbt. Er erreicht eine Breite von 4 bis 8, selten bis 10
cm, ist anfangs fein seidenfasrig, dann kahl. Er ist glanzlos, trocken, glatt
und mitunter höckrig. Das schwefelgelbe Fleisch färbt sich bei zunehmendem
Alter schmutzig gelbrötlich.
Die ziemlich dicken, breiten Blätter stehen
weitläufig, sind wie der Hut gefärbt und tief ausgerandet, wobei jedoch an der
Ansatzstelle gewöhnlich eine herab laufende Linie, ein so genannter Zahn,
sichtbar wird. Der volle, später etwas hohle Stiel ist zylindrisch, wird 5 bis
10 cm hoch und 0,5 bis 1,5 cm dick. Seine Farbe gleicht der des Hutes; er ist
zart gestrichelt und oft verbogen.
Der schwefelgelber Ritterpilz riecht recht
unangenehmen nach altem, faulendem Holz; jedoch sind die Urteile über seinen
Geruch äußerst verschieden. Der schwefelgelbe Ritterpilz ist nicht selten im
Sommer und Herbst in Laub- und gemischten Wäldern zu finden.
Quelle: Pilze der Heimat I von E. Gramberg
Schwefelgelber Ritterpilz, Pilzbestimmung, Pilze, Waldpilze, Bestimmung Impressum
|
|
Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
|
|