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bot.
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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Kuhpilz ... ein
Massenpilz, der aber fade im Geschmack
Kuhpilz (essbar) Suillus bovinus [Boletus bovinus,
Ixocomus bovinus]
Der Hut ist Kuhrötlich, gelbbraun, blass lederbraun, gelbrosa oder rotbraun,
bei feuchtem Wetter sehr schmierig und schleimig, bei trockenem dagegen etwas
glänzend, trocken und glatt. Er hat anfangs einen eingerollten Rand, ist
gewölbt, später verflacht und in der Mitte muldenartig eingebogen und wird 6 -
10, wohl auch bis 12cm breit.
Die Hüte sind gummiartig biegsam, ohne zu
brechen, ein Merkmal, an dem dieser Röhrling leicht erkennbar ist. Die
Oberhaut lässt sich kaum abtrennen. Das zarte Fleisch ist weißlich oder
weißgelb, im Alter bräunlich, sehr wässrig, unveränderlich oder verfärbt sich
beim Zerbrechen langsam rötlich oder grünlich.
Die zähen, biegsamen Röhren
sind ziemlich kurz, viel kürzer als die Dicke des Hutfleisches, und haben in
der Jugend kleine, voll entwickelte aber sehr weite, eckige Mündungen; man
erblickt in diesen noch 3 - 4 enge, kürzere Nebenröhrchen. Die Röhren laufen
etwas am Stiele herab und sind mit ihm verwachsen; auch mit dem Fleische
zeigen sie sich so fest verbunden, dass man sie nur mit Mühe ablösen kann. Sie
sind zuerst gelbweiß, dann graugelb, braugelb, düster rostfarben und schmutzig
grüngelb.
Der glatte, volle Stiel hat gewöhnlich die Länge und Dicke eines
kleinen Fingers, kann aber auch bis 9 cm hoch und über 2cm stark werden. er
ist wie der Hut oder heller als dieser gefärbt ( innen weiß ). am Grunde
dunkel - purpurn, gleichmäßig dick oder nach oben verdickt, elastisch und
ziemlich zäh. Oft sind mehrere Stiele am Grunde miteinander verwachsen, und
die Hüte haben dann aus Platzmangel die sonderbarsten Formen angenommen: sie
sind zerdrück, miteinander verklebt oder gar zusammengewachsen.
Geruch und
Geschmack sind angenehm, etwas obstartig oder süßlich. Der Pilz ist vom Juli
oder August bis Oktober in Nadelwäldern und auf sandigen Wald- und Heidenwegen
zu finden und einer der häufigsten Schwämme unserer Heimat.
Quelle: Pilze der Heimat II von E. Gramberg
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bestimmung |
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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