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bot.
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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Kartoffelbovist
Kartoffel-Bovist (giftig!!!) Scleroderma vulgare
Die knolligen, kartoffelähnlichen Fruchtkörper entwickeln sich aus dichten
Myelsträngen meist nesterweise, z. T. unter der Erde, ragen aber bei der
Reifen ganz oder mit größeren Hälfte aus dem Boden hervor. Sie fühlen sich
hart an, werden walnuss- bis faustgroß (3 bis 9 cm lang), sind oft etwas
plattgedrückt, stiellos oder mit kurzem, stielartigem Ansatz versehen. Beim
Aushebendes Fruchtkörpers bleibt ein Schopf weißgelblicher Myzelfäden am
Stielgrunde haften.
Die nicht abziehbare Hülle, die die sporenhaltige
Innenmasse umschließt und schützt, ist hart, zähhäutig, im Alter lederartig, 2
bis 5 mm dick, gewöhnlich dicht mit Wärzchen oder abstehenden Schuppen bedeckt
oder durch netzartige Risse schuppig gefeldert. Sie ist heller oder dunkler
lederbraun, strohgelb, rötlichbraun oder weißlich, am Grunde meist
pomeranzengelb oder gelbgrün.
Die Innenmasse ist bei jungen Kartoffel-Bovisten
festmarkig und weißlich, später schwarz, bläulich oder rötlich schimmernd, mit
weißlichen Fasern, und endlich locker-flockig und graubraun. Nach der reife
platzt der Fruchtkörper, so dass die schwarzbraunen Sporen das freie gewinnen
können.
Durchschnittene Kartoffel-Boviste riechen widerlich scharf,
rettichartig. Standort: In Nadelwäldern auf sandigem Boden, an Waldgräben und
-wegen, auf Moorboden, Heiden, Triften, im Gebirge. Er ist im Sommer und
Herbst häufig zu finden und je nach seinem Standort sehr veränderlich.
Quelle: Pilze der Heimat II von E. Gramberg
Kartoffel-Bovist, pilzbestimmung, pilze, waldpilze, bestimmung
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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