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bot.
[A bis L]
[M bis X]
Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Dauerporling, Gemeiner
Dauerporling, häufig auf Sand, Waldwege
Dauer-Porling (ungenießbar)
Coltricia perennis [Polysticus, Polyporus perennis]
Er hat einen dünnen, lederartigen Hut, dessen Oberfläche anfangs samtartig
behaart und trichterförmig ist, später jedoch kahl und eben wird, wobei aber
die Mitte meist vertieft bleibt. Er zeigt sich stets mit rostbraunen,
braungelben oder graubraunen, konzentrischen Zonen verziert und wird 3 bis 8
cm breit.
Der Rand ist scharf und dünn, zuweilen buchtig zerschlitzt oder
eingeschnitten. Stehen die Pilze dicht, so vereinigen sich oft mehrere Pilze
am Rande, oder die ganze Gruppe wächst mit Stielen und Hüten zusammen.
Nicht selten durchwächst und umwallt der anfangs sehr weiche, saftige Dauer-Porling Zweige und andere Pflanzenteile, mit denen er in Berührung
kommt. Die kurzen Röhren, die nur eine Länge von 1 bis 3 cm erreichen, haben
mittelgroße, anfangs weißliche, später braune, eckige oder zerschlitzte Poren
und sind in der Jugend weißlich oder gelblich bereift.
Der dünne, feste Stiel
ist 2 bis 3 cm lang, rostbraun, samtfilzig und am Grunde etwas knollig. Der Dauer-Porling wächst sehr häufig vom Juli bis November in sandigen
Nadelwäldern, auf mageren Heiden, zuweilen auch an Baumstämmen und widersteht,
da er korkig-lederartig ist, leicht den Winterfrösten, führt also mit Recht
seinen Namen.
Quelle: Pilze der Heimat II von E. Gramberg
Dauer-Porling, pilzbestimmung, pilze, waldpilze,
bestimmung
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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