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botanisch:
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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Olivbrauner Schneckenpilz (essbar) Hygrophorus
olivaceoalbus [Limacium
olivaceoalbum]
Natternstieliger Schneckling, Olivbrauner
Schneckling
Der dünnfleischige, olivbraune oder -graue, dunkelstreifige, jung fast
schwärzliche Hut ist mit dickem Schleim von derselben Farbe bedeckt; im Alter
oder bei warmen Wetter wird er trocken, glänzend oder matt und verblasst,
namentlich am Rande.
Er hat eine Breite von 3 bis 7 cm, ist anfänglich keglig-glockig, später ausgebreitet, vertieft und buckelt; der zuerst
eingebogene Rand erscheint dann wellig geschweift. Die Unterseite wird beim
jungen Pilz von einem schleimigen, glasartig - durchsichtigen, zarten Schleier
verdeckt.
Die weißen Blätter sind etwas dick, 0,5 bis 1cm breit, laufen herab
und stehen weitläufig. Der volle Stiel ist klebrig - schleimig, weiß gefärbt
und, nachdem er trocken geworden ist, mit olivbraunen, zackigen Flecken
versehen, die durch den antrocknenden Schleim entstanden und mehr oder weniger
deutlich sin.
Er erscheint auffallend schlank, wird 5 bis 9, bei sehr
kräftigen Exemplaren bis 12 cm hoch, aber nur 5 bis 12 mm dick. Über dem
ringartigen Schleierresten ist er trocken, etwas flockig und sondert mitunter
Wassertröpfchen ab.
Der olivbraune
Schneckenpilz findet sich vom September bis zum Spätherbst ziemlich häufig in
Nadelwäldern, weniger in Laubwälder. Ein schmackhafter Pilz, der aber oft von
Insektenlarven zerstört wird.
Quelle: Pilze der Heimat I von E. Gramberg
 Olivbrauner Schneckenpilz, pilzbestimmung, pilze, waldpilze, bestimmung Impressum |
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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