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botanisch:
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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Stoppelpilz (essbar) Hydnum repandum
Stoppelpilz, Semmelstoppelpilz ...
ähnlich Rötlicher Stoppelpilz
Der zerbrechliche, weichfleischige Hut ist jung gelbrot oder dottergelb,
dann semmelgelb oder weißgelb, verbleicht im Alter. Er wird 5 bis 12 mitunter
auch bis 15 cm breit, ist flach gewölbt, meist unregelmäßig verbogen, wellig
geschweift und am Rande gelappt oder rissig.
Die Oberfläche ist glatt oder höckrig, auch wohl gebuckelt und fühlt sich fast fettig an; die Oberhaut lässt
sich nicht abziehen. Nicht selten sind mehrere benachbarte Hüte, auch wohl
deren Stiele miteinander verwachsen; überhaupt neigt dieser Pilz stark zu
Missbildungen.
Das Fleisch ist weißgelb und brüchig, aber ziemlich derb.
Die Fruchtschicht auf der Unterseite besteht aus dicht gestellten, spitzen,
weichen " Stacheln" oder " Stoppeln " Sie sind ungleich lang, etwas blasser
als der Hut, laufen am Stiele meist etwas herab, sind leicht zerbrechlich und
lassen sich leicht durch einen Fingerdruck vom Hutfleisch ablösen.
Die
Stacheln sind außen vom Sporenlager bekleidet, das weiße Sporen absondert. Der
volle kurze Stiel ist nur 3 bis 6 cm hoch, 1 bis 2 cm dick, ziemlich derb, oft
verbogen und blasser als der Hut gefärbt. Er steht nicht immer in der Hutmitte,
vielmehr öfters exzentrisch oder auch seitenständig, am Hutrande.
Der
Stoppelpilz hat einen angenehmen Geruch und Geschmack; ältere Pilze schmecken
etwas bitter und beißend.
Er gedeiht vom Juli bis zum Spätherbst in
Nadel- und Laubwäldern, auch auf feuchten Stellen, kommt in sehr großen Mengen
vor und bildet oft lange Reihen oder Ringe. Man trifft ihn auch im Gebirge
häufig an. Ähnlich ist der Rötliche Stoppelpilz, Hydnum rufescens.
Quelle: Pilze der Heimat II von E. Gramberg
 Stoppelpilz, pilzbestimmung, pilze, waldpilze,
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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