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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Frühjahrslorchel, giftig ... nicht mit
der Speisemorchel verwechseln!
Früh-Lorchel, Frühjahrslorchel
(giftig!)
Gyromitra
(Helvella) esculenta
Der hohle knollige Hut ist sehr unregelmäßig höckrig, grubig, gelappt und von
darm- oder hirnartig gewundenen Wülsten und Falten kraus. Er erreicht einen
Durchmesser von 3 - 10 cm, wird nicht selten faustgroß und ist kaffeebraun,
hell-, gelb- oder rotbraun gefärbt, frisch oft violett schimmernd.
Innen ist
der Hut frisch weißgrau, sehr feinfilzig und voll wirr durcheinander gehender
Höhlungen. Die Sporen bilden sich an der Außenseite des Hutes, dessen
Sporenlager durch die gewundenen Falten vielfach vergrößert wird.
Das zarte,
dünne Fleisch erscheint wachsartig und ist sehr zerbrechlich. Der 2 - 9 cm
hohe, 1 - 5 cm dicke Stiel ist anfangs markig, später hohl und zellig; er ist
gleichfalls höckrig, grubig und faltig, oft zusammengedrückt und kantig.
Frisch sieht er grau oder graurötlich aus; trocken wird er weiß, gelblich oder
blassrötlich. Geruch und Geschmack sind angenehm morchelartig. Dieser Pilz
galt früher nach Abbrühen als essbar und war ein wertvoller Speise- und Gewürzpilz. Doch
besonders junge Frühjahrslorcheln beinhalten die giftige Helvellasäure.
Man findet die Früh-Lorchel im April und Mai, selten im Herbste, ziemlich häufig in sandigen
Nadelwäldern, besonders in Bergwäldern, an Gräben, Wegrändern, auf
Köhlerplätzen, selten dagegen in Laubwäldern. Sie ist in Größe, Form und
Farbe, je nach ihrem Standort, sehr veränderlich.
Quelle: Pilze der Heimat II von E. Gramberg
Früh-Lorchel, pilzbestimmung, pilze, waldpilze, bestimmung
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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