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botanisch:
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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Herbstlorchel,
Krause Lorchel ... essbar, aber zäh
Herbst-Lorchel (essbar) Helvella crispa
Der 3 bis 6 cm hohe und breite Hut dieser sehr sonderbar aussehenden Lorchel
besteht nur aus 2 bis 4 häutigen Lappen, die sehr unregelmäßig verbogen,
wellig, gefaltet und meist zurückgeschlagen sind.
Auf der Oberseite sind die Hutlappen gelblich oder weißlich, später blassbräunlich, unten weiß oder
gelblich. Die weißlichen Sporen entstehen auf der Oberseite des Hutes. Das
dünne Fleisch ist weich-knorplig. Der hohle, innen mehrfach röhrige und etwas
zellige Stiel wird auf lichten Stellen 2 bis 5, auf dunkleren 6 bis 10 cm hoch
und 2 bis 4 cm dick.
Er ist frisch graubraun oder grau, trocken weiß oder
gelblich-weiß, meist nach unten bauchig und mit erhabenen, unregelmäßig
verlaufenden, röhrigen Längsrippen versehen, die zuweilen zusammenfließen, und
zwischen denen längliche Gruben und Furchen eingesenkt sind. Im Alter wird er
knorplig-zäh.
Geruch und Geschmack sind unbedeutend. Die Herbst-Lorchel wächst
vom Juli oder August bis zum Spätherbst auf feuchtem Waldboden, grasigen
Plätzen, in Gebüschen und an Wegen. Sie ist unregelmäßig verbreitet, in
einzelnen Gegenden selten, in anderen häufiger. Sie ist ein guter Speisepilz.
Quelle: Pilze der Heimat II von E. Gramberg
Herbst-Lorchel, pilzbestimmung, pilze, waldpilze, bestimmung
Impressum |
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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