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botanisch:
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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Winterpilz, Gemeiner Samtfußrübling
ähnliche Pilze
Winterpilz (essbar) Flammulina velutipes [Collybia velutipes]
Der dünnfleischige, 3 bis 8 cm breite Hut hat eine sehr
verschiedenartige Färbung: braungelb, hellbraun, orange, honiggelb, weiß; die
Mitte sieht gewöhnlich dunkler, oft kastanienbraun aus. Er ist jung weich, im
Alter etwas zäh, kahl glatt und bei feuchtem Wetter sehr klebrig. Anfangs ist
der Hut glockig, später ausgebreitet, oft geschweift oder wellig. Das weiße
oder weißgelbliche Fleisch ist etwas zäh.
Die anfangs weißen, dann gelblichen
oder holzfarbenen Blätter stehen ziemlich weitläufig, sind 0,5 bis 1 cm breit,
etwas bauchig und zuweilen queradrig. Sie sind angeheftet, laufen aber kurz
strichartig herab.
Wie bei der Mehrzahl der Blätterpilze haben die Lamellen
eine dreifach verschiedenartige Länge. Der volle Stiel ist samthaarig, braun,
graubraun, schokolade- oder zimtfarben, an der Spitze meist gelblich, am
Grunde schwärzlich.
Er wird 5 bis 10 cm hoch, etwa 0,5 bis 1,5 cm dick, ist
sehr zäh, oben gerieft, oft zusammengedrückt oder gedreht und läuft nicht
selten in eine wurzelartige Verlängerung aus.
Quelle: Pilze der Heimat I von E. Gramberg
Winterpilz, Pilzbestimmung, Pilze, Waldpilze, Bestimmung Impressum
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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