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Porenpilze
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Champignons
Klebriger Hörnling, Ziegenbart
Klebriger-Hörnling (genießbar) Calocera viscosa
Der lebhaft orange, rot, dotter- oder goldgelbe, knorplig- zähe Fruchtkörper
ist strauch- oder geweihartig verästelt, wie viele Ziegenbart-Arten, mit denen
der Hörnling jedoch nicht verwand ist.
Er wird 5 bis 10 cm hoch, ist glatt,
klebrig, biegsam und elastisch; bei trockenem Wetter wird er hornartig hart
und fast von der Fruchtschicht überzogen, die gelbe Sporen absondert. Er geht
unten in eine strangartige, wurzelähnliche Verlängerung über; sie ist weiß,
zottig, wird 10 bis 25 lang und reicht tief in das Holz, auf dem der Hörnling
wächst.
Der Geschmack ist angenehm, etwas bitter. Man findet den Pilz im
Sommer und Herbst häufig büschelweise an Baumstümpfen, alten Baumwurzeln und
an faulendem Holz von Nadelbäumen, besonders im Gebirge.
Der klebrige Hörnling
ist genießbar, doch sehr zäh und wird zum Garnieren von Salat und sauer
eingemachten Pilzen verwendet, denen er beigemischt wird. Er wurde früher
vielfach für giftig gehalten.
Quelle: Pilze der Heimat II von E.
Gramberg
Klebriger-Hörnling, pilzbestimmung, pilze, waldpilze, bestimmung Impressum |
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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