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botanisch:
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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Bitterpilz, Schönfußröhrling,
Dickfußröhrling
Bitterpilz (giftig!!!)
Boletus calopus [Boletus pachypus]
Der Bitterpilz ist ein farbenbunter Pilz mit dickfleischigem, polsterartig
gewölbtem Hut, der 8 bis 18 cm breit werden Die Oberhaut ist trocken, hell
graubraun, lederfarbig, schwach filzig oder flaumig, später kahl.
Der Rand
erscheint oft unregelmäßig geschweift. Das weiße derbe Fleisch läuft im Bruche
leicht bläulich an.
Die gelblichen Röhren, sind feinmündig, später mittelgroß,
am Stiele recht kurz und haben schwefelgelbe oder graugelbe, im Alter
grünliche, rundlich Öffnungen. Sie haften, ziemlich fest am Fleische und
laufen unter Druck blaugrün an.
Der volle Stiel ist zuerst dickknollig, dann
keulenförmig und zuletzt walzig. Die untere Hälfte ist prächtig dunkelkaminrot
und gleichzeitig filzig, die obere gelb oder gelbgrün. Durchschneidet man ihn
so läuft er bläulich an; auch Druckstellen verfärben sich blaugrün. Der Stiel
erreicht eine Länge von 6 bis 10 cm und wird 3 bis 6 cm dick. Zu finden ist er
im Sommer und Herbst in Laub-, seltner in Nadelwäldern.
Quelle: Pilze der Heimat II von E. Gramberg
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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