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Porenpilze
Lamellenpilze
Champignons
Netzstieliger
Hexenpilz, und ähnlich Flockenstieliger Hexenpilz
Hexenpilz (essbar,
aber nicht roh!) Boletus luridus
Dieser farbenprächtige, auffällige Pilz weist eine sehr wandelbare Färbung
auf. Er hat einen dunkel - olivebraunen, graubraunen oder schwarzbraunen Hut,
der einen Durchmesser von 7 - 15 selten sogar bis 25 cm erreicht. Er ist
anfangs samtig - feinfilzig, grünlich schimmernd, bei feuchtem Wetter etwas
klebrig, im Alter aber glatt und glanzlos.
Jung formt er sich halbkugelig, mit
stark eingerolltem Rande; später wird er polsterförmig und endlich flach. Das
dicke Fleisch ist lebhaft gelb oder blassgelb; es wird beim Durchschneiden
gleich gleich den Röhren sofort dunkelblau und wenige Sekunden grünblau.
Diese
Verfärbung wirkt überraschend, ist das wichtigste Merkmal dieses oft
verkannten Pilzes und hat ihm seinen sonderbaren Namen eingetragen. Die Röhren
sind gelb oder gelbgrün; ihre zuerst feinen, später aber erweiterten Mündungen
sind düster karmin- oder gelbrot; zuletzt werden sie schmutzig oder
schwarzrot.
Nach dem Stiele hin ist die Röhrenschicht kurz, nach der Mitte
polsterartig gewölbt, 1 - 2 cm breit; Druckstellen färben sich schnell
dunkelblau. die Sporen sind olivebraun oder grünlich. Der derbe, volle Stiel
ist jung wie beim Steinpilz kugelig oder bauchig, sodann keulenförmig und
schließlich walzig.
Er wird 5 - 10, zuweilen auch bis 15 cm lang und 3 - 5 cm
dick, entweder ist er düster karmin- oder mennigrot, auch wohl orange oder
schwarzrot und mit purpurroten, filzigen, oft netzartig angeordneten
Schüppchen oder Flöckchen bedeckt. gegen Berührung ist er, wie der ganze Pilz,
sehr empfindlich, wird dann blaugrün.
Der untere Teil des Stieles ist
gewöhnlich dunkler, selten gelbgrün. Das gelbe, unten rotbraune Stielfleisch
verfärbt sich bei Verletzungen ebenso wie das Hutfleisch und die Röhren. Duft
und Geschmack sind angenehm mild.
Der Hexenpilz tritt vom Juli bis Oktober
nicht gerade selten in Laub- und Nadelwäldern und Gebüschen auf, doch meist
vereinzelt. In manchen Gegenden fehlt er.
Quelle: Pilze der Heimat II von E. Gramberg
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Pilze:
Sammel-Anfänger
online Pilzbuch
für Anfänger
Anfänger sollten sich bei der Pilzbestimmung und beim Sammeln der Pilze zuerst
auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück eine neue
Pilzart in ihr Repertoire aufnehmen.
die wichtigsten Speisepilze
Wer am Anfang nur wenige Pilze findet, der tut sein Pilzgericht halt mit
gekauften Pilzen aufstocken, das ist immer noch besser, als einen Giftpilz zu
erwischen.
Kaufe dir ein Pilzbuch in Taschenformat, welches du bei Wanderungen im Wald
immer dabei hast und versuche die Pilze am Wegesrand mit dem Pilzbuch zu
bestimmen, die du findest - essbare, wie ungenießbare.
So lernst du dein Auge zu schulen und auf Details der Pilze zu achten, ob es
etwa Röhren- oder Blätterpilze sind, wie die Krempe beschaffen ist, oder
wie ein Pilz im Jugend- oder Altersstadium aussieht.

Ich denke, du solltest vor allem zuerst die sehr giftigen Pilze kennen,
wenigstens aus dem Pilzbuch und wissen, wie sie genau zu bestimmen sind.
Giftpilze
Beispiel: um einen Grünblättrigen Schwefelkopf [giftig] genau von einem
Rauchblättrigen Schwefelkopf [essbar] oder Stockschwämmchen [essbar] zu
unterscheiden, koste ich vorsichtig die zuletzt genannte Arten kurz vor Ort -
sollte sie wirklich mal bitter schmecken, dann wäre es die giftige Art. Nach
meinem Wissensstand gibt es bei diesen
stockschwammartigen Baumpilzen
nur diesen einen giftigen, bitteren Schwefelkopf.

Wenn du also über die Giftpilze genauer Bescheid weißt, dann lerne die
schmackhaften Pilzarten kennen und sammle davon wie schon gesagt erst die
Pilzarten, bei denen du ganz sicher bist.
Mit de Zeit kannst du dann immer mal wieder neue Speisepilze in dein Repertoire
aufnehmen, wobei ich eben mit bedacht von "schmackhaften Pilzen" schrieb und
damit schmackhafte, essbare Pilze meinte. Ich habe mit schon bei so manchem
Experiment mit angeblich gut schmeckenden Pilzen [etwa viele Täublinge] eine
ganze Pilzmahlzeit geschmacklich verdorben.
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